Dolmetschen auf dem diplomatischen Parkett

Gisèle Abazon als Dolmetscherin für den französischen Politiker Manuel Valls

Im diplomatischen Dienst sind in der Regel Dolmetscher tätig, die in fester Anstellung bei einem Außenministerium arbeiten. Gelegentlich kommen aber auch Freelance-Dolmetscher zum Einsatz, wenn es darum geht, Diplomaten oder Regierungsvertreter zu begleiten.

Das Dolmetschen im diplomatischen Dienst findet in den verschiedensten Situationen statt: bei Staatsbesuchen, Medienkonferenzen, formellen und informellen Interviews, Arbeitsessen oder Galadiners, Tischreden usw. Meist gelangt dabei Konsekutivdolmetschen oder Flüsterdolmetschen zum Einsatz, während eher selten simultan gedolmetscht wird. Normalerweise übersetzen die Dolmetscher nur die Wortbeiträge ihrer Delegation, da in der Regel beide Seiten ihre eigenen Dolmetscher mitbringen. Noch mehr als bei allen anderen Dolmetscharten erfordert das Dolmetschen auf diplomatischer Ebene allerhöchste Diskretion und Wahrung der beruflichen Schweigepflicht. Selbstverständlich müssen Diplomatiedolmetscher ein umfassendes Wissen über das aktuelle Zeitgeschehen und politische Zusammenhänge haben.

Wenn Sie Dolmetscher für den diplomatischen Dienst benötigen, bietet Ihnen Calliope die folgenden Dienstleistungen:

  • Rekrutierung von qualifizierten Dolmetschern mit bedarfsgerechtem Profil (absolute Beherrschung von mindestens zwei Sprachen, fundierte Kenntnisse über das aktuelle Zeitgeschehen, perfektes Auftreten, Diskretion, soziale Kompetenz)

  • Kommunikation zwischen dem Protokollbüro und/oder dem auftraggebenden Amt oder Ministerium vor dem Einsatz zur Abklärung aller Einzelheiten (Arbeitszeiten, Akkreditierung, Reisepläne, Sitzungsdokumente usw.)

  • Briefen der Dolmetscher über die Anforderungen in Bezug auf Logistik, Sicherheit und Protokoll sowie Format, Ablauf und Inhalt des Einsatzes.

Erfolgsgeschichten aus unserem Auftragsportfolio

Verónica Perez-Guarnieri beim Flüsterdolmetschen für den walisischen Regierungschef

Walisische Siedlungen in Patagonien: Feiern zum 150. Jahrestag

Der walisische Regierungschef Carwyn Jones besuchte vom 26. bis 30 Juli 2015 Argentinien, um den 150. Jahrestag der Errichtung der ersten walisischen Siedlung in Patagonien zu feiern. Auf seiner Reise machte er in verschiedenen walisischen Pioniersiedlungen wie Trelew, Gaiman und Trevelyn Halt, aber der Höhepunkt seines Besuchs fand in Puerto Madryn statt, wo die Ankunft der Mimosa aus Liverpool am 28. July 1865 nachgestellt wurde.

Verónica Perez-Guarnieri, die Calliope im spanischsprachigen Südamerika vertritt, war für den walisischen Regierungschef als Flüsterdolmetscherin ins Englische tätig und dolmetschte konsekutiv ins Spanische, wenn er das Wort ergriff.

 

Rosaura Bartumeu dolmetscht eine Tischrede von Ban Ki-moon

Staatsbesuche in Andorra

In ihrer Laufbahn als Dolmetscherin hatte Rosaura Bartumeu, Calliopes Mitglied in Andorra, die Ehre, für alle ihr Heimatland besuchenden französischen Staatspräsidenten und den ehemaligen UN-Generalsekretär Ban Ki-moon vom Französischen und Englischen ins Katalanische, die Amtsspreche ihres Heimatlands, zu dolmetschen.

 

Bertold Schmitt providing diplomatic interpreting for the French Finance Minister

G20-Treffen der Finanzminister in Australien

Beim G20-Treffen der Finanzminister im australischen Cairns war Bertold Schmitt, Calliopes Mann in Australien, als Konsekutiv-, Flüster- und Simultandolmetscher bei allen Veranstaltungen mit dem französischen Finanzminister Michel Sapin im Einsatz. Bei einer Medienkonferenz von Minister Sapin am Rande des Gipfeltreffens flüsterte Bertold Schmitt für den Minister ins Französische und dolmetschte dessen Beiträge konsekutiv ins Englische.

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