Ferndolmetschen auf dem amerikanischen Kontinent

 | Aus der Schule geplaudert

Willkommen auf dem amerikanischen Kontinent, wo Ihnen die Mitglieder von Calliope-Interpreters von Toronto bis Buenos Aires zur Verfügung stehen. In dieser Region mit ihren enormen Entfernungen hat sich das Ferndolmetschen, auch RSI (Remote Simultaneous Interpretation) genannt, in der Pandemie als entscheidender Faktor erwiesen. Dank dieser Technik konnten wir eine noch nie dagewesene Nachfrage nach Dolmetschdienstleistungen befriedigen. Wir haben innovative Lösungen entwickelt und unsere Erkenntnisse innerhalb des Netzwerks geteilt, damit all unsere Kunden davon profitieren können.

Calliope auf dem amerikanischen Kontinent

Calliope auf dem amerikanischen Kontinent

 

Der gestiegenen Nachfrage gerecht werden

In den Jahren 2020 und 2021 stieg die Nachfrage nach Konferenzdolmetschdienstleistungen schlagartig an. Aufgrund der pandemiebedingten Reisebeschränkungen entschied sich Calliope für den Einsatz des Fernsimultandolmetschens (RSI), um Kontinuität zu gewährleisten. Obwohl der Einsatz von DolmetscherInnen vor Ort dem Ferndolmetschen grundsätzlich vorzuziehen ist, wird dieses zu einer gangbaren Alternative, wenn Reisen unmöglich, unpraktisch oder nicht nachhaltig sind. Bei Online-Einsätzen sind geografische Gegebenheiten und große Entfernungen für die Rekrutierung der besten Fachkräfte kein Hindernis mehr. Dank RSI können wir nicht nur die Nachfrage decken, sondern auch aus einem größeren Pool von DolmetscherInnen auswählen und gezielt die Fachkräfte rekrutieren, die aufgrund ihrer Erfahrung am besten auf das Anforderungsprofil einer Veranstaltung passen. Als unser kanadisches Mitglied Hazel Cole den Auftrag erhielt, DolmetscherInnen für brasilianisches Portugiesisch mit dem Fachgebiet Kardiologie zu rekrutieren, wandte sie sich an unser brasilianisches Mitglied Livia Cais. Livia ist eine sehr erfahrene Medizin-Dolmetscherin und außerordentlich gut vernetzt. Sie und das von ihr rekrutierte Team konnten die in Kanada gehaltene Präsentation über Zoom nahtlos an die zuhörenden Ärzte in Brasilien übermitteln.

Innovative technische Lösungen

Calliope hat sehr rasch auf den Ausbruch der Pandemie reagiert. Unsere Mitglieder haben gemeinsam alle verfügbaren technischen Mittel geprüft, um den Benutzern RSI so reibungslos wie möglich anbieten zu können. Wir verfolgen ständig die Entwicklung der verfügbaren Kommunikationsplattformen, testen sie unmittelbar nach Markteinführung und ermitteln die besten Tools für die Online-Zusammenarbeit zwischen DolmetscherInnen – alles zum Nutzen unserer KundInnen. Calliope war sogar an der Einführung eines neuen Produkts beteiligt. Bei der Marktvorstellung der Plattform Run the World in Argentinien wurde unser Südamerika-Mitglied Veronica Perez-Guarnieri mit der Koordinierung der Dolmetschdienstleistungen beauftragt.

Zusammenarbeit im Netzwerk zum Nutzen unserer KundInnen

Als Mitglieder von Calliope Americas arbeiten wir sehr eng zusammen. Wir teilen unser Wissen über die lokalen Dolmetschmärkte und tauschen Empfehlungen aus, um die richtigen DolmetscherInnen für die richtige Veranstaltung ausfindig zu machen. Wenn ein Mitglied nicht verfügbar ist, übernimmt ein(e) KollegIn die Projektleitung, um die hochwertige Calliope-Qualität sicherzustellen, an die sich unsere KundInnen gewöhnt haben. Mit Livia Cais haben wir außerdem eine ausgewiesene Zoom-Expertin in unserer Mitte: sie kann für unsere KundInnen mehrsprachige Konferenzen hosten und hält uns mit ihrem Know-how in Sachen Zoom stets auf dem Laufenden.

Calliope USA mit Pablo Chang-Castillo, Cristina del Castillo in Mexiko und Sharona Wolkowicz in Costa Rica sowie Hazel Cole, Veronica Perez-Guarnieri und Livia Cais, stehen Ihnen mit Rückendeckung durch das weltweite Calliope-Netzwerk stets zur Verfügung, um Ihnen passende Sprachlösungen zu bieten. Wenn Sie – auch im Bereich Ferndolmetschen – erfahrene und zuverlässige AnbieterInnen von Konferenzdolmetschdienstleistungen suchen, sind wir erste Wahl.

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